Ebola-Krise in der Demokratischen Republik Kongo
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Aktuelles

Die DR Kongo ist seit Jahren mit überlappenden Notlagen konfrontiert – Konflikte, Vertreibung, Krankheiten. Jetzt ist Ebola zurückgekehrt und hat Gemeinden in Nord-Kivu und Ituri getroffen, zwei der instabilsten und am schwersten zugänglichen Provinzen des Landes. Krankenhäuser sind nicht angemessen ausgestattet, um mit dieser Situation umzugehen. Straßen sind unsicher. Und das Virus wartet nicht.
Die Ausrufung eines globalen Gesundheitsnotstands durch die WHO – mit 277 mutmasslichen Todesfällen und 1094 bestätigten Fällen, die bis zum 22. Juni gemeldet wurden – hat eine internationale Reaktion ausgelöst. Medair war bereits vor Ort.
Wir sind bereits im gesamten Osten der DR Kongo aktiv und betreiben 46 Gesundheitseinrichtungen, von denen jede durchschnittlich 15 000 Menschen versorgt und kostenlose medizinische Versorgung, Behandlung von Unterernährung, sauberes Wasser sowie die Einbindung der Bevölkerung bietet, um Ebola zu erkennen und zu verhindern.
In Zusammenarbeit mit 46 Kliniken im ganzen Land entsandte Medair während des Mpox-Ausbruchs 2024 und des Ebola-Ausbruchs 2018 ein Notfallteam. Dasselbe Team ist nun an vorderster Front dieser Ebola-Krise und reagiert schnell und zugleich mit Mitgefühl auf die Bedürfnisse der Betroffenen.

«Wir erreichen eine besorgniserregende Phase dieser Krise. Aber wir werden nicht aufgeben. Wir sind vor Ort, um Leben zu retten.» — Dr. Pierre-Olivier Ngadjole, Berater für Gesundheit und Ernährung im Team von Medair DR Kongo
Wir müssen jetzt dringend handeln: Wir brauchen Medikamente, Wasseraufbereitungsanlagen und therapeutische Nahrung zur Behandlung von Unterernährung bei Kindern.
Bei diesem Ausbruch handelt es sich um den seltenen Ebola-Stamm Bundibugyo, für den es keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Das bedeutet, dass Massnahmen auf Gemeindeebene derzeit das einzige verfügbare Mittel sind. Angesichts einer Sterblichkeitsrate von bis zu 50 % ist eine schnelle und gezielte Reaktion zur Eindämmung dieses Ausbruchs von entscheidender Bedeutung.
Gemeinsam können wir Leben und Hoffnung schenken.
Mut in Aktion: Medairs Einsatz vor Ort
Nord-Kivu und Ituri gehören zu den humanitär komplexesten Regionen der Welt. Bewaffnete Konflikte, Vertreibung und Misstrauen gegenüber den Gesundheitssystemen machen die Eindämmung von Ebola besonders schwierig. Jeder Tag Verzögerung kostet Menschenleben.
Die erfahrenen Teams von Medair sind bereits vor Ort – doch um diesen Einsatz aufrechtzuerhalten und auszuweiten, benötigen wir Ihre Unterstützung. Dies ist ein entscheidender Moment. Die kommenden Tage und Wochen können darüber entscheiden, ob dieser Ausbruch eingedämmt wird oder sich weiter ausbreitet.

Erfahren Sie, wie wir der betroffenen Region helfen.
Transparenz und Effizienzversprechen
Wir verpflichten uns zu 100 % zur Rechenschaftspflicht – siehe vierteljährliche Berichte aus dem Einsatzgebiet und geprüfte Wirkungszusammenfassungen.
89 % der Ausgaben von Medair im Jahr 2024 flossen in humanitäre Aktivitäten.

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